ˆTop
Menü

Wo Zukunft bewegt.

Kunstturnen: Schweizer Meisterschaften Junioren 2016 in Maienfeld

24.06.2016

Rund 153 Turner aus der ganzen Schweiz zeigten an den Schweizer Meisterschaften Junioren (SMJ) in Maienfeld Turnsport auf höchstem Niveau. 25 Kunstturner aus dem Aargauer Turnverband konnten sich für dieses Turnier qualifizieren.

 

Die Turner aus dem Programm 1 eröffneten den Anlass am Samstagmorgen,18. Juni 2016. Samuel Furter, Nicolas Staub und Tim Schumacher überzeugten mit guten Resultaten. Samuel konnte seine Leistungen aus den vergangenen Wettkämpfen abermals abrufen und zeigte fast fehlerfreie Übungen. Stolz durfte er für seinen 6. Rang ein Diplom in Empfang nehmen. Nicolas beendete den Wettkampf auf dem 24. Rang. Tim gelangen nicht alle Elemente wunschgemäss, was ihn auf den 30. Rang zurückwarf.

Gianluca Hartmann, Paul Peyer und Lukas Ulrich mischten im Programm 2 ins Wettkampfgeschehen ein. Die Konkurrenz im 39-köpfigen Teilnehmerfeld war gross und versprach einen spannenden Wettkampf. Gianluca glänzte mit hervorragenden Übungen und sicherte sich die Bronzemedaille. Beachtenswert sind auch die Ergebnisse von Paul und Lukas. Auf dem 14. Rang landete Lukas dicht gefolgt von Paul auf dem 15. Platz. Die grossartige Bilanz der drei Nachwuchsturner führte die Mannschaft auf den 2. Rang und somit zum Vize-Schweizermeister Titel.

Im Programm 6 stand das komplette Team, welches an den Europameisterschaften vor wenigen Wochen die Bronzemedaille gewonnen hatte, am Start. Dies versprach Spitzensport auf höchstem Niveau. Disziplin, Mut, Wille und Talent benötigt ein Turner auf dem Weg an die Spitze. Noe Seifert überzeugte mit seinem ganzen Können. Im Mehrkampf wurde er mit der Bronzemedaille belohnt und konnte sich für fünf Gerätefinals qualifizieren. Trotz einer Fussverletzung, turnte sich Andreas Gribi in die Diplomränge. Er beendete den Wettkampf auf dem guten 5. Platz und ergatterte sich einen Startplatz im Gerätefinal Pferdpauschen.

Beeindruckend sind auch die Ergebnisse der übrigen Aargauer Turner: Kristjan Gojkovic (9. Rang), Nico Neeser (13. Rang) gefolgt von Samuel Wällisch (14. Rang). Samuel Järmann durfte erstmals, nach einer langen Rehaphase sowie Wettkampfpause, wieder ins Wettkampfgeschehen einmischen. Aufgrund seiner letztjährigen Verletzung turnte er vorsichtshalber erst an vier Geräten. Cédric Pfäffli klassierte sich im Mehrkampf auf dem 21. Rang. Leider verpasste er den Einzug in das Gerätefinal am Pferdpauschen nur knapp.

Interessante Wettkämpfe versprach auch der Sonntag. Die sechs Turner im Programm 3 gingen motiviert und zielstrebig an den Start. Matteo Giubellini turnte sehr ausgeglichen und verpasste mit dem 9. Rang den letzten Diplomplatz ganz knapp. Auch Mario Brand (12. Rang), Janis Nyffeler (16. Rang), Luis Harder (17. Rang), Maurice Walter (20. Rang) und Elias Wettstein (24. Rang) zeigten dank Ihrem Trainingsfleiss gute Resultate.

Die starke Konkurrenz im Programm 4 erforderte von den drei Jungs Luca Murabito, Florian Langenegger und Luca Giubellini viel Selbstvertrauen und fehlerfreie Übungen. Der Start an den Ringen gelang ohne grössere Schwierigkeiten. Die guten Leistungen an den Geräten Sprung, Pauschen, Boden, Barren und Reck verhalfen Luca Giubellini auf den 3. Rang. Luca Murabito (5. Rang) und Florian Langenegger (6. Rang) durften für ihre grandiosen Leistungen eines der begehrten Diplome in Empfang nehmen. Für die gute Bilanz in der Mannschaftswertung wurden die drei Nachwuchstalente mit der Silbermedaille belohnt.

Noe Seifert und Andreas Gribi kehrten am Sonntag mit einem guten Gefühl auf den Wettkampfplatz zurück. Eine tadellose Übung am Pauschen brachte Andreas die Goldmedaille ein. Auch Noe überzeugte mit einer bemerkenswerten Leistung an diesem Gerät, welche ihm zur Silbermedaille verhalf. Am Reck bewies Noe abermals, dass er zu den hoffnungsvollsten Turnern gehört. Mit der Bronzemedaille um den Hals konnte er das Podest verlassen. Am Barren musste er das Gerät leider zweimal verlassen und klassierte sich auf dem 6. Schlussrang. Die Ringe beendete er auf dem 4. Rang. Infolgedessen erreichte er am Boden den 5. Platz.

Drei Turner, aus der Talentschmiede Niederlenz, konnten Verletzungs- und Krankheitshalber an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften leider nicht teilnehmen. Die suboptimale Ausgangslage erschwerte das Erreichen der hochgesteckten Ziele zusätzlich. Die Zielsetzungen wurden leider knapp nicht erreicht. Nichtsdestotrotz zeigte sich die Aargauer Delegation zufrieden. Einige Resultate übertrafen sogar die Erwartungen der Trainer und führten zu einem Überraschungseffekt. Dies ist sicherlich auch ein Beweis für eine gute Kooperation zwischen Trainern, Turnern, Eltern, Funktionäre und Verband. Speziell zu erwähnen sind auch die Kampfrichter Carmen Racine, Markus Setz und André Vollenweider, welche an den Schweizer Meisterschaften mit vollem Einsatz mitgewirkt haben.

 

Text: Charly Zimmerli