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Aargauerinnen Top an den Schweizer Meisterschaften Juniorinnen

11.06.2017

12 Einzelmedaillen und 4 Teampodestplätze holten sich die Aargauer Kunstturnerinnen an den Schweizer Meisterschaften Juniorinnen am Wochenende vom 10./11. Juni 2017 in Utzenstorf.

8 dieser Medaillen gingen auf das Konto der P5 Juniorinnen. Leonie Meier, Anina Wildi (beide TV Lenzburg) und Anny Wu (Kutu Obersiggenthal) turnen ihre letzte Saison als Juniorinnen. Im August geht es für das erfolgreiche Trio nach Magglingen ins nationale Verbandszentrum und ab 2018 werden sie als Elite Turnerinnen am Start sein. Die SMJ war für die Drei ein wichtiger Wegpunkt für die Qualifikation für die EYOF, die in sieben Wochen in Györ, Ungarn stattfinden werden. Leonie Meier zeigte bereits jetzt einen eindrücklichen Mehrkampf und verteidigte ihren Schweizer Meistertitel souverän. Zudem sicherte sie sich Gold am Boden und Silber am Sprung und am Balken. Anina Wildi holte sich den Schweizer Meistertitel am Sprung  und am Stufenbarren, sowie Silber im Mehrkampf. Anny Wu zeigte ihr Können in den Gerätefinals am Stufenbarren und wurde mit der Silbermedaille belohnt. Diese Resultate stimmen zuversichtlich.

Diese Saison im P4, ab nächster Saison bei den Juniorinnen, turnen die vier 12-jährigen Mädchen Sarina Stulz, Malina Blum (beide TV Lenzburg), Corina Erdin und Tabea Hug (beide Kutu Obersiggenthal). Sarina Stulz zeigte an 3 von 4 Geräten eindrücklich ihr Können. Erstmals, und als Einzige dieser Kategorie, turnte sie am Boden einen Doppelsalto, den sie auch gleich sauber stand. Einzig am Balken lief es nicht ganz nach Wunsch. Doch in der Endabrechnung ging es für Sarina auf und sie holte sich den ersten Schweizer Meistertitel ihrer Karriere. Malina Blum hatte ihre schwierige Übung auf dem 10 cm breiten Schwebebalken immer unter Kontrolle und verpasste das Podest als 4. nur knapp. Corina Erdin erturnte sich ebenfalls ein Diplom und gewann zusammen mit ihren Lenzburger Trainingsfreundinnen die silberne Auszeichnung im Team. Tabea Hug zeigte am Boden erstmals eine Doppelschraube und sicherte sich so die zweithöchste Note an diesem Gerät. Als Neunte reichte es diesmal knapp nicht für ein Diplom, doch die Richtung stimmt. Verletzungspech gab es bei den P4 Amateurinnen für Joëlle Blum. Die Lenzburgerin, die sich erstmals für eine SMJ qualifizieren konnte, musste ihren Wettkampf bereits nach dem ersten Gerät, nach einer unglücklichen Landung, vorzeitig beenden.Die Kategorie P3 war ganz in Aargauer Hand.

Die Saisondominatorin Chiara Giubellini (Kutu OS) sicherte sich souverän den Titel vor Daria Hartmann (TVL). Die beiden quirligen Mädchen wussten die Kampfrichterinnen zu überzeugen. Zusammen mit Jasmin Venhoda (Kutu Stein-Fricktal) holten sie sich auch den Titel im Team. Derzeit hat es im Aargau auch starke Vereinsturnerinnen in dieser Kategorie. Lea Haase, Lana Azhan, Selina Lu und Hannah Merkel qualifizierten sich ebenfalls für die diesjährige SMJ. Michèle Bachmann (TVL) führte die Quali Liste im P2 an. Sie zeigte einen guten Wettkampf, musste sich aber in der Endabrechnung hinter zwei Bernerinnen mit der bronzenen Auszeichnung zufrieden geben. Silber gab es für sie aber im Team zusammen mit Prabh Sing (Kutu SF), die sich ein Einzel Diplom erturnte und mit Jasmin Strebel (Kutu OS), die sich als Vereinsturnerin den ausgezeichneten 14.ten Rang holte. Ebenfalls einen Startplatz an der SMJ erturnten sich Aline Fäs, Madleina Pajarola und Ileya Baumgartner. Die jüngsten Turnerinnen starteten erstmals an einer Schweizer Meisterschaft. In der Einzelkonkurrenz konnte sich noch keine Aargauerin in die Top Ten vorturnen, doch im Team holten sich Eleonora Guarino (Kutu Urdorf, RLZ AG), Anna Schori und Morin Eugster (beide TVL) die Silbermedaille. Mit Jahrgang 2010 war Lia Schumacher (TVL) die Allerjüngste im ganzen Teilnehmerfeld. Der Turnfloh wusste zu gefallen und wird im nächsten Jahr sicher von sich reden machen.Somit ist für die jüngeren Aargauerinnen die Saison zu Ende, für die Ältesten fängt es jetzt erst so richtig an. Freuen wir uns auf weitere Glanzresultate unserer Aargauerinnen.

Bericht: Caroline Blum-Halder